Als die Welt noch unterging: ENGEL IN AMERIKA von Bastian Kraft

New York, Mitter der 1980er Jahre: Entfremdung, Vereinsamung, Hedonismus, AIDS, das Ozonloch, Reagan und natürlich Geld regieren die Welt, die von Gott verlassen wurde, wie wir in „Engel in Amerika“ erfahren. Regisseur Bastian Kraft, der zuletzt virtuos „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ nach dem gleichnamigen Film von R.W. Fassbinder am Thalia in der Gaußstraße inszeniert hat, bringt mit „Engel in Amerika“ wieder einen filmischen Stoff auf die Bühne: Das gleichnamige Theaterstück von Tony Kushner wurde 2003 als HBO-Fernsehserie verfilmt und mehrfach ausgezeichnet. Weiterlesen

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Durch Zeit + Raum: Bastian Kraft inszeniert „ORLANDO“ von Virginia Woolf im Thalia in der Gaussstrasse

Nach seiner beeindruckend-minimalistischen Inszenierung von Franz Kafkas „Amerika“ und der sehr oppulenten [und cleveren] Umsetzung von Helene Hegemanns kleinem Medienskandälchen „Axolotl Roadkill“ versucht sich Bastian Kraft wieder an einer hoch-komplexen Romanvorlage: Virginia Woolfs 1928 veröffentlichte Homage an ihre Partnerin Vita: ORLANDO – Eine Biografie. Weiterlesen

Dekadent + destruktiv: AXOLOTL ROADKILL nach Helene Hegemann im Thalia in der Gaußstraße

‚Axolotl Roadkill’ ist eine Ikone der Romantisierung, Verkitschung und Mystifizierung von Abgefucktheit, Orientierungslosigkeit, Verlorenheit oder von Pseudo-Selbstzerstörung, die eigentlich nur eine Selbststilisierung und –inszenierung ist. Weiterlesen

FURCHT + TADEL: Kafkas AMERIKA im Thalia in der Gaußstraße

Am 11. September hatte in der Garage des Thalia in der Gaußstraße „Amerika“ nach dem Romanfragment von Franz Kafka Premiere.

Kafkas AMERIKA – Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen…

Bastian Kraft inszenierte eine von ihm selbst und seinem Haupt-Darsteller Phillip Hochmair erarbeitete Textfassung des von Kafka unter dem Titel „Der Verschollene“ 1912 begonnenen und nie vollendeten Romans. Weiterlesen