Open Call Theatertreffen 2018 in Berlin

Theatertreffen 2018 in Berlin #tt18 Weiterlesen

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Theatertreffen Blog – Open Call 2017

Wenn ich schon selbst kaum noch blogge, kann ich ja wenigstens andere zum Bloggen animieren:

Für das Theatertreffen-Blog werden noch Journalist*innen und Autor*innen gesucht, die im Mai 2017 vom Theatertreffen in Berlin berichten. Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2017.

Interessierte finden hier mehr Theatertreffen Blog Open Call 2017

Kann ich allen, die sich irgendwie für Theater interessieren, sehr empfehlen! Theatertreffen Blog 2012, habe ich in sehr guter Erinnerung behalten!

Kuro Tanino: Avidya – Das Gasthaus der Dunkelheit auf Kampnagel

Eine leise und leicht gespenstische Geschichte: „Avidya – Das Gasthaus der Dunkelheit“ vom japanischen Regisseur Kuro Tanino überrascht beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel mit leisen Tönen. Während es beim Sommerfestival ansonsten meistens um plakative Superlative zu gehen scheint, inszeniert Kuro Tanino sein dunkles Gasthaus wie ein stilles Kammerspiel. Bereits der einführende Erzähler aus dem Off überrascht mit poetischen Bildern vom herannahenden Winter in einem einsamen Tal, Höllental genannt. Auf einer Drehbühne werden die verschiedenen Räume und das Badehaus einer abgelegenen Herberge in den japanischen Bergen auf erstaunlich detaillierte und naturalistische Art gezeigt (Bühne: Kuro Tanino, Michiko Inada). Nicht nur die Bühne erinnert an ein Film-Set: Kuro Tanino, der auch für den Text verantwortlich ist, inszeniert seine Geschichte wie einen stillen Film, der mit bedrückenden Stimmungen spielt.

Avidya von Kuro Tanino auf Kampnagel. Foto: Shinsuke Sugino

Avidya von Kuro Tanino auf Kampnagel. Foto: Shinsuke Sugino

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Abschied von Frank Castorf am 18. Juni im SchauSpielHaus Hamburg

Die Ära von Frank Castorf an der Berliner Volksbühne neigt sich dem Ende zu und auch der Streit um die Nachfolge hat sich anscheinend beruhigt – leider. Am SchauSpielHaus Hamburg wird bereits am 18. Juni ein Abschied von Castorf zelebriert: Seine Inszenierung von „Pastor Ephraim Magnus“, frei nach Hans Henny Jahnn, wird bereits abgesetzt – leider. Waren die mehr als 5 Stunden Castorf-Theaterwahnsinn für die Hamburger Bürger eine zu große Zumutung? Ich werde mir das 5 stündige Mysterienspiel voller Lust und Qual jedenfalls noch einmal zumuten und dabei vielleicht ein wenig wehmütig an die vielen anstrengenden Abende von Castorf denken…

Hier ein Einblick:

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MURMEL MURMEL von Herbert Fritsch am 25. und 26. Juni im SchauSpielHaus

MURMELMURMELMURMELMURMEL – so könnte die Inhaltsangabe zur vieldiskutierten Inszenierung von Regisseur Herbert Fritsch lauten. Denn mehr Text gibt es nicht. Dabei ist Fritsch sonst vor allem für seine grotesken Wortspiele und Kalauer bekannt, wie er am SchauSpielHaus bereits mit Stücken wie der fantastischen SCHULE DER FRAUEN oder DIE KASSETTE gezeigt hat. Und am Sprechtheater gilt der Text bis heute als das Höchste. Da Fritsch sich aber gerne über die Hochkultur und Sehgewohnheiten am Theater lustig macht, ist ein Stück wie MURMELMURMEL von Autor Dieter Roth nur konsequent. Und zudem medienwirksam und polarisierend, wie die Einladung zum Theatertreffen 2013 sowie die Kritiken und Kommentare auf nachtkritik vermuten lassen. Oder der Bericht im ZDF:

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XIU XIU spielt TWIN PEAKS @ Kampnagel

XIU XIU ist bekannt für eher düstere und gerne schräge Soundwelten, so dass die Idee, den sphärischen Soundtrack zur Kult-Serie TWIN PEAKS von David Lynch neu zu interpretieren, nicht wirklich abwegig ist. Die Idee dazu stammt angeblich von Lynch selbst. Musikalisch ist das auch stimmig, vor allem aufgrund der Unstimmigkeiten wie dem prägnanten Gesang von Jamie Stewart, der den im Original von der zarten Stimme von Julee Cruise gesungenen Liedern eine ganz eigene Stimmung verleiht. Etwas mehr Stimmung wäre allerdings bei der Performance möglich gewesen, denn die war ziemlich minimalistisch. Dabei hätte ja schon ein paar rote Vorhänge an den Warteraum in den Träumen von Agent Cooper erinnert. Auf eine Art schade, aber besser so als mit irgendwelchen Kunstpop-Effekten aufgeblasen zu werden. So ging es eben nur um die Musik.

Auf Kampnagel gab es auch keine Videoprojektionen wie bei dieser Aufzeichnung:

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NORDWIND auf Kampnagel

Passend zum kalten Wind in der Welt da draußen eröffnet kurz nach den  NORDISCHEN LITERATURTAGEN im Literaturhaus Hamburg am 27. November auf Kampnagel das NORDWIND-Festival, das Festival für Darstellende Künste und Musik aus Skandinavien, Island, dem Baltikum und in diesem Jahr erstmals auch aus Russland [wie gesagt: passend zum kalten Wind da draußen]. Weiterlesen