DIE STUNDE DA WIR ZU VIEL VONEINANDER WUSSTEN auf Kampnagel

Die Performer von „Nico and the Navigators“ beweisen in ihrer Inszenierung „Die Stunde da wir zu viel voneinander wussten“ auf Kampnagel bei vielen Szenen ein gutes Gespür für Alltagsbeobachtungen und Stimmungen: Menschen, die hektisch durcheinander und aneinander vorbei laufen, stoßen immer wieder abrupt zusammen, so dass es zu kurzen Momenten der Nähe kommt, bevor alle wieder weiter hetzen. Es ist ein Spiel mit Gegensätzen und Kontrasten: Weiterlesen

Advertisements

Das Theater mit der Jelinek

Elfriede Jelinek ist in der kleinen und überschaubaren Theaterwelt von Hamburg gerade unumgänglich.

Im November habe ich ja bereits über DIE SCHUTZBEFOHLENEN nach Elfriede Jelinek in der Regie von Nicolas Stemann am Thalia Theater geschrieben Weiterlesen

Kafkaesque? ICH, DAS UNGEZIEFER im MalerSaal SchauSpielHaus

Erster Eindruck beim Betreten des sonst eher weitläufig und kühl wirkenden MalerSaals: düstere Enge. Das Bühnenbild von ICH, DAS UNGEZIEFER nach Kafkas Erzählung DIE VERWANDLUNG ragt bis in die Zuschauerreihen hinein: Weiterlesen

Elsewhere in Berlin: Theater ist nicht gleich Theater, eine Vierte Wand ist nicht immer eine Vierte Wand und bemerkenswert ist nicht immer bemerkenswert.

Vier Tage Berlin: Viermal Theater, dreimal Theatertreffen, dreimal Berghain, einmal Kleingarten, einmal Museum. Ein Marathon.

Freitag: Der Marathon startet erst einmal ganz gediegen: Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele. Eingeladen als eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen: Die Straße. Die Stadt. Der Überfall von Elfriede Jelinek, Regie Johann Simons. Für meinen Geschmack definitiv zu seicht, zu nett, zu bekömmlich. Weiterlesen