Das Theater mit der Jelinek

Elfriede Jelinek ist in der kleinen und überschaubaren Theaterwelt von Hamburg gerade unumgänglich.

Im November habe ich ja bereits über DIE SCHUTZBEFOHLENEN nach Elfriede Jelinek in der Regie von Nicolas Stemann am Thalia Theater geschrieben Weiterlesen

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Theater + Politik: DIE SCHUTZBEFOHLENEN von Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek hat „Die Schutzbefohlenen“ ursprünglich im Zusammenhang mit der Inszenierung „Kommune der Wahrheit. Wirklichkeitsmaschine“ von Nicolas Stemann als direkte Reaktion auf die Ereignisse der im Mittelmeer harvarierten oder in Italien und später auch in Österreich und Deutschland gelandeten Lampedusa-Flüchtlinge geschrieben. Ihr Text ist entsprechend wütend, aber auch Ausdruck einer Hilflosigkeit: Weiterlesen

MY BODY IS A STAGE oder Körper-Inszenierungen auf der Bühne

In letzter Zeit habe ich mir nach Theaterbesuchen häufiger Gedanken darüber gemacht, wie Theater nicht nur Stücke, sondern Menschen inszeniert. Theater kommt nie ohne seine Schauspieler aus, die Schauspieler verwenden meist unglaublich viel Energie, Kraft und Zeit für ihren Beruf. Das hinterlässt natürlich seine Spuren. Und damit meine ich nicht eventuelle Mimik-Falten oder unreine Haut vom vielen Make-Up. Weiterlesen

Wagner as a divine comedy: ALL IS DIVINE by Charlotte Engelkes on Kampnagel

As part of the NORDWIND-festival Charlotte Engelkes and her companions present their very own take on Richard Wagner’s “Ring der Nibelungen” on Kampnagel: ALL IS DIVINE. Weiterlesen

Elsewhere in Berlin: Theater ist nicht gleich Theater, eine Vierte Wand ist nicht immer eine Vierte Wand und bemerkenswert ist nicht immer bemerkenswert.

Vier Tage Berlin: Viermal Theater, dreimal Theatertreffen, dreimal Berghain, einmal Kleingarten, einmal Museum. Ein Marathon.

Freitag: Der Marathon startet erst einmal ganz gediegen: Theatertreffen im Haus der Berliner Festspiele. Eingeladen als eine der zehn bemerkenswertesten Inszenierungen: Die Straße. Die Stadt. Der Überfall von Elfriede Jelinek, Regie Johann Simons. Für meinen Geschmack definitiv zu seicht, zu nett, zu bekömmlich. Weiterlesen

„ICH WILL KEIN THEATER!“ Das Theater mit der Jelinek

In diesem Jahr ist die österreichische Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek zweimal beim Theatertreffen vertreten: Mit der Inszenierung durch Johan Simons von „Die Straße. Die Stadt. Der Überfall.“, die heute Abend Premiere feiert, sowie beim Stückemarkt mit ihrem von Hedi Kriegeskotte vorgetragenen „Prolog?“, der ebenso heute auf dem Programm steht. Wer sich auf eine Spurensuche begibt, stößt auf ganze zehn Stücke der Autorin – allein in den letzten neun Jahren.* Weiterlesen